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das abgelaufene Jahr hielt eine Menge Überraschungen für die Fischerei im Regierungsbezirk bereit. Positive wie negative. Als positiv ist zu werten, dass die Fischerei als erhatenswertes Kulturgut Eingang fand in das bayerische Fischereigesetz. Auch die endlich und nach hartem Kampf erweiterten Regulierungsmöglichkeiten der Kormoranbestände gehören zweifelsfrei zu den Erfolgen, die erzielt werden konnten. Dass dieser schwarze Fischräuber postwendend zum Vogel des Jahres erklärt wurde, war eine weniger schöne Überraschung und wurde von vielen Fischern, deren Fischbestände seit mehr als 20 Jahren schon unter dem Fraßdruck des Kormoran bis zum totalen Zusammenbruch zu leiden haben, als vollkommen unnötige Provokation empfunden. Wir Fischer wissen, dass die Vorgänge in der Natur einer Zusammenschau bedürfen, soll wirklich etwas für die Erhaltung unserer schönen Heimat geleistet werden. Wir wohnen da, wo die anderen Urlaub machen. Aber, dass das so bleibt, dafür braucht es Sachverstand, Augenmaß und manchmal muss man dafür auch über seinen eigenen Schatten springen können. Vor allem aber machen solche Vorgänge deutlich, wie wichtig es ist, dass die Fischereivereine im Bezirk zusammenhalten, um im Verbund mit den Berufsfischern weitere Erfolge erzielen zu können. Die Fischerei braucht Zusammenhalt, braucht Solidarität. Sie braucht keinen Streit untereinander. Sie soll ihre Tradition weiter pflegen können, die schon unsere Vorfahren am Herz lagen. Dass Ihnen das im kommenden Jahr gelingen möge, dass das neue Jahr wieder viele schöne Naturerlebnisse für Sie mit sich bringen wird, dass wünscht Ihnen das Präsidium des Fischereiverbandes genauso wie die notwendige Gesundheit, ohne die alles nichts ist.
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