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Archiv
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Kormorane als ungebetene Gäste
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Fischerfamilien beklagen Netzschäden und fordern Hilfe des Bayerischen Umweltministeriums
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Dort, wo der Kormoran in Massen auftritt, hat die Unterwasserfauna keine Chance mehr.
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Wird den Sommergästen am Chiemsee bald die Renke oder die Seeforelle von der Speisekarte gestrichen? Muss der Tourismus im weißblauen Chiemgau mit Einbußen rechnen, weil eine Vogelschutzrichtlinie der Europäischen Union dem fischfressenden Kormoran mehr Lebensrecht einräumt, als der in oberbayerischen Gewässern seit Urzeiten heimischen Fischartenvielfalt? Im Bayerischen Meer stagnieren die Renkenerträge der Berufsfischer, die ihrem Traditionsberuf größtenteils im Vollerwerb nachgehen, inzwischen auf noch vor dreißig Jahren unvorstellbar niedrigem Niveau. Und das, obwohl die Fischerfamilien mit Netzgehegen und intensiven Erhaltungsmaßnahmen um die Zukunft ihres Betriebes und die Erhaltung des Arteninventars im Chiemsee kämpfen und so in den vergangenen Jahren sogar leicht steigende Erträge ermöglichten.
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