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Oberbayerischer Fischereitag 2011 in Kochel am See

 

Feldmesse vor strahlender Bergkulisse

 

Oberbayerischer Fischereitag in Kochel am See eine eindrucksvolle Demonstration bayerischen Traditionsbewusstseins

 

Der Fischereiverband Oberbayern beging heuer seinen Fischereitag in Kochel am See. Der malerische Bergort erlebte einen stattlichen Festzug, eine beeindruckende bayerische Feldmesse mit historischen Fahnenabordnungen und er erlebte auch zornige Fischer, die trotz aller Verbesserungen, die in der jüngeren Vergangenheit erreicht werden konnten, mit den bestehenden Verhältnissen hadern. Der Kormoran ist nach wie vor ein Problem, der Gänsesäger richtet in den Fließgewässern hohe Schäden an und die Wasserkraft droht nach Fukushima die Fließgewässerstrukturen in unserer Heimat noch weiter zu zerstören

 

Einen würdigen Königsfisch fing Andreas Wurm vom Fischereiverein Unterhochstätt am Chiemsee. Er konnte einen Hecht mit einer Länge von 102 Zentimetern und einem Gewicht von 6485 Gramm anlanden. Mit was er ihn gefangen hat? „Gummifisch“ lautete die knappe Antwort. Wurm schwört auf Angeln der Marke Balzer und ist in seinem eigenen Verein heuer erstmals Fischerkönig geworden. Der 36-Jährige löste damit die amtierende erste Fischerkönigin in der Geschichte des Fischereiverbandes Oberbayern, Ramona Sturm ab. (Ausführlicher Bericht in der nächsten Ausgabe von Bayerns Fischerei und Gewässer). Das Foto zeigt Fischerkönig Andres Wurm mit seinem Vereinskameraden Peter Hussl.

 

Oberbayerischer Fischereitag in Kochel am See eine eindrucksvolle Demonstration bayerischen Traditionsbewusstseins 2011

 

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