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Geschäftsstelle: Nymphenburgerstr. 154/II, Karl-Albrecht-Hof, 80634 München, Tel.: 089 / 16 35 13 Fax: 089 / 13 18 60
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Schleie steht im Rampenlicht
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„Tinca Tinca“ ist zum Fisch des Jahres 2007 bestimmt worden
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Eigentlich führt die Schleie am liebsten ein Leben im Verborgenen. In flachen, warmen verkrauteten Uferzonen fühlt sie sich am wohlsten. Jetzt ist es erst einmal vorbei mit der beschaulichen Ruhe. Für ein Jahr muss die Schleie die heimische Unterwasserwelt in der Öffentlichkeit repräsentieren. In einer gemeinsamen Aktion vom Verband Deutscher Sportfischer zusammen mit dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz wurde die Schleie zum Fisch des Jahres 2007 bestimmt.
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Was ist an der Schleie so besonderes? Ein paar außergewöhnliche Fähigkeiten hat sie ja. Sie kann extreme Temperaturunterschiede ertragen und fällt bei großer Hitze wie starker Kälte in eine Art Koma, in der der Stoffwechsel des Tieres auf ein Minimum heruntergefahren wird. Dieser Mechanismus macht die Schleie zum Überlebenskünstler und lässt sie im Schlamm sogar das kurze Austrocknen ihres Habitates überdauern.
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Der Fisch ist im größten Teil Europas verbreitet und kommt dort praktisch überall vor außer in Griechenland, Schottland und Nordskandinavien. Er gilt in manchen Bundesländern bereits als gefährdet. Dass die Schleie heute noch so zahlreich vorkommt, verdankt sie vor allen Dingen den Anglern, die ihre Gewässer in Oberbayern regelmäßig mit dem Fisch besetzen.
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Die Schleie hat eine olivgrüne bis braune Färbung, ein engständiges Maul, zwei Barteln, eine längliche, kräftige Körperform, und beginnt in den Monaten Mai bis Juli bei Wassertemperaturen von mindestens 18 bis 20 Grad ihr Laichspiel. Der Fisch ernährt sich von Würmern, Schnecken, kleinen Muscheln und Pflanzenteilen, ist ein guter Futterverwerter und kann maximal eine Größe von 70 Zentimetern bei einem Gewicht von über sieben Kilogramm erreichen.
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© Copyright Fischereiverband Oberbayern e.V.
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